Durch
einen Beitrag von Markus Felber angeregt, habe ich gerade nochmal über
mein Verhältnis zu Friederich Nietsche nachgedacht. Ich mag seinen Stil,
lehne die Konsequenzen seiner Analyse jedoch ab. Dennoch: hier ist ein
Mensch dessen Gott ihm gestorben ist. Im Gegensatz zu dem dümmlichen
Atheismus eines Richard Dawkin u.a. erkennt Nietscha aber,
dass eine Welt ohne Gott nur wüst und leer ist. Das Projekt
"Übermensch", welches er im Zarathustra" der Menschheit gegen die
lähmende Wirkung des Nihilismus anbietet, ist für mich als Christ
völlig inakzeptabel. Was aber bleibt, ist meine Hochachtung für
Nietsches Ringen mit Gott. Da ist er ehrlicher und konsequenter als
viele andere, die einem gedankenlosem Atheismus fröhnen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen