Donnerstag, 4. Januar 2018

Nietsche


Durch einen Beitrag von Markus Felber angeregt, habe ich gerade nochmal über mein Verhältnis zu Friederich Nietsche nachgedacht. Ich mag seinen Stil, lehne die Konsequenzen seiner Analyse jedoch ab. Dennoch: hier ist ein Mensch dessen Gott ihm gestorben ist. Im Gegensatz zu dem dümmlichen Atheismus eines Richard Dawkin u.a. erkennt Nietscha aber, dass eine Welt ohne Gott nur wüst und leer ist. Das Projekt "Übermensch", welches er im Zarathustra" der Menschheit gegen die lähmende Wirkung des Nihilismus anbietet, ist für mich als Christ völlig inakzeptabel. Was aber bleibt, ist meine Hochachtung für Nietsches Ringen mit Gott. Da ist er ehrlicher und konsequenter als viele andere, die einem gedankenlosem Atheismus fröhnen.

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